Zum Glück! Jaco bellte und Ana Morales machte die Tür auf. „Ich hab mir Sorgen gemacht!“, sagte sie, „aber ich wusste, dass du es mit Jacos Hilfe schaffen würdest.“ Ich gab ihr das Kästchen. „Willst du nicht wissen, was drin ist?“, fragte sie. Natürlich wollte ich. „Wir müssen es aufbrechen“, sagte ich. Da huschte ein hintergründiges Lachen über ihr Gesicht. „Es ist schon jemand dafür da. Komm rein.“

Drinnen saß ein Herr am Tisch. Er begrüßte mich mit einem ernsten Nicken. Das ist Don Salvador, der diese Angelegenheit in Ordnung bringen wird.“
„Don Salvador, Sie werden eine Axt brauchen“, sagte ich. Er griff in seine Aktentasche und holte ein Briefkuvert heraus. Damit kriegt er es bestimmt nicht auf, dachte ich noch, als er es aufmachte und einen kleinen Schlüssel herausnahm. Er steckte ihn ins Schloss. Das Kästchen sprang auf.
Die Münze blitzte im Licht der Küchenlampe. „Das ist sie“, sagten er und Ana Morales ehrfürchtig. „Jetzt ist die Macht der Hidalgos endgültig zu Ende. Endlich wird alles wieder seine göttliche Ordnung erhalten.“
Am nächsten Tag ging ich ins Bürgermeisteramt. Tatsächlich prangte dort, wo die Gipsstelle gewesen war – die Münze.
Das Seltsamste aber war: Dort, wo die Münze im Straßenpflaster eingelassen gewesen war, war jetzt ein Kreuz und … die Leute im Dorf sprachen von einer seltsamen Begebenheit: Das alte Haus war verschwunden. Es war einfach zu Asche zerfallen.